SAISONRÜCKBLICK 2014/15

Die vergangene Saison war der Hammer, ich konnte es mir nicht besser erträumen!

Im letzten Sommer liess ich mir viel Zeit mit meinem Knie. Ich lief schön brav 6 Wochen an den Krücken und begann danach wieder langsam zu laufen und zu trainieren. In der Physiotherapie med & moition erhielt ich die beste Unterstützung im Bezug auf mein Aufbautraining und Betreuung in dieser wichtigen Phase der Heilung.

Anfangs Dezember stand ich das erste Mal wieder auf meinem Snowboard. Mit einem riesen Grinsen über dem ganzen Gesicht, fuhr ich am Anfang noch sehr vorsichtig und dann immer schneller, ich war so froh, das ich mein Knie kein einziges mal spürte.

In der ersten Woche im Januar 2105 machte ich einen weiteren Schritt in meiner Ausbildung zum Trainer. Ich lernte wieder alle Grundlagen vom Snowboarden und wie man diese auch am besten weitergibt. Ich weis nicht wann ich das letzte Mal so viele Stunden auf dem Snowboard war wie in dieser Woche. Wir fuhren von früh morgens bis die Bahnen am Abend schlossen. Ich konnte extrem profitieren und neues lernen. Wer also Lust hat auf eine kompetente Snowboardstunde mit mir, melde Dich!

Eine Woche später entschloss ich mich auf die WM in Kreischberg zu verzichten und stattdessen die zwei Europacups in Isola 2000 zu fahren. Als ich nach dem Zeitlauf 5ter war, konnte ich es kaum glauben. Als ich zum Schluss auf dem Podest an zweiter Stelle stand, war ich einfach nur überglücklich. So lief es mir auch an den folgenden Rennen. Ich stand bei 6 von 9 Rennen auf dem Podest. Diese Gefühle waren einfach unglaublich und gaben mir extrem viel Kraft.

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Im März fand das erste Weltcuprennen in Veysonnaz statt, die vorherigen wurden alle abgesagt.

Ich konnte so mit einem super Gefühl aus dem Europacup an den Start gehen um zu zeigen was ich dort geübt hatte. Nach dem Zeitlauf konnte ich meinen Augen nicht trauen; ich stand auf dem 6. Platz und qualifizierte mich so für die Finals am darauf folgenden Tag. Ich fühlte mich sehr wohl auf diesem Kurs. Das hohe Tempo von ca. 90km/h, fünf andere Fahrer neben einem und so über Sprünge und Wellen zu fahren, das ist Adrenalin und purer Spass. Das ist meine Welt!

Nach dem super 9. Schlussrang am ersten Rennen und dem ebenfalls guten 14. Platz am zweiten Rennen, musste ich eine wichtige Entscheidung treffen.

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Reise ich nach La Molina um noch den dritten und letzten Weltcup dieser Saison zu fahren, oder bleibe ich in der Schweiz um die zwei Europacups zu fahren, welche am gleichen Wochenende stattfanden?

Da ich im Gesamteuropacup komfortabel mit 700 Punkten an der Spitze stand, entschied ich mich für den Weltcup in La Molina. Mein Ziel: erneut einen Top 20 Platz zu erreichen um so den Einzug ins Nationalkader zu schaffen!

In La Molina angekommen, deuteten die Temperaturen eher auf einen Surfwettkampf anstelle eines Snowboardrennens hin. Der Zustand vom Kurs , welcher mit sehr wenig Schnee gebaut werden musste, war aber trotz der Wärme lobenswert.

Als ich mich erneut im ersten Zeitlauf an 15. Stelle für die Finals qualifizieren konnte, war das die Bestätigung für mich, dass ich der Spitze erneut einen Schritt näher gekommen bin. Nach einem Rennen bei halb Schneefall, halb Regen erreichte ich den 14. Platz.

Das bedeutete für mich den 13. Platz im Gesamtweltcup, womit ich nun offiziell den Einzug  ins Nationalkader geschafft habe. Juuhhhuuu

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Zum Saisonabschluss fanden noch die letzten zwei Europacups in Badgastein statt. Erneut stand ich auf dem 3.Platz des Podestes und sicherte mir so den Sieg im Gesamteuropacup. Dieser Titel krönte meine Saison zur Besten in meiner bisherigen Snowboardkarriere.

Herzlichen Dank!
Meinen Sponsoren, meinem Sponsoren- und Gönner -Club, der Sporthilfe von Siwssolympic, meinen Trainern, meinen Freunden, meiner Familie und meiner Freundin.
Ich Danke euch allen, die mich in irgend einer Hinsicht unterstützt haben, tausend Mal. Ohne eure Unterstützung könnte ich diesen faszinierenden Sport nicht professionell ausüben!!!

Bis bald 
Tim

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